Steuerhinterziehung

Der Miterbe der wusste, dass der demenzkranke Erblasser eine Steuerhinterziehung begangen hat, weil er nicht mehr in der Lage war eine richtige Steuererklärung abzugeben, macht sich ebenfalls strafbar. Die Steuerschuld ist eine Nachlassverbindlichkeit nach §§ 1967 BGB, 45 Abs. I Nr. 1 AO. Ein Miterbe, der von der Steuerhinterziehung weiß, begeht dann in so einem Fall selbst nach § 153 […..]
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Erbverzicht

Der reine Erbverzicht, wie er in § 2346 Abs. 1 BGB geregelt ist, spielt in der Praxis eine untergeordnete Rolle. Er wird selten vereinbart. Ausschlaggebend hierfür ist, dass im Falle eines Erbverzichts im Sinne des § 2346 Abs. 1 BGB der Verzichtende und sein ganzer Stamm als gesetzliche Erben wegfallen. Der Verzichtende und sein Stamm werden also so behandelt, als […..]
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Erbrecht des Ehegatten vor Abschluss des Scheidungsverfahrens

Es stellt sich die Frage, was mit dem Erbrecht des Ehegatten passiert, wenn das Scheidungsverfahren zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers bereits eingeleitet war, jedoch noch nicht abgeschlossen. Prinzipiell gilt, dass das Erbrecht des überlebenden Ehegatten ausgeschlossen ist, wenn die Voraussetzungen einer Scheidung zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers gegeben waren und der Erblasser die Ehescheidung beantragt hat.

Der Verzicht auf das Erbe

Der Erblasser kann mit dem künftigen Erben einen so genannten Erbverzichtsvertrag abschließen, wonach der Erbe sein künftiges gesetzliches Erbrecht mitsamt seinem künftigen Pflichtteilsrecht verliert. Vereinbart

Die Nachlassverbindlichkeiten

Zu den Nachlassverbindlichkeiten zählen zum einen die Schulden, die der Erblasser noch zu Lebzeiten eingegangen ist bzw. die noch zu Lebzeiten des Erblassers entstanden sind (Erblasserschulden):

Das Erbe und der Zugewinn

Gemäß § 1374 Absatz 2 BGB wird nämlich das Vermögen, welches ein Ehegatte während der Ehe aufgrund einer Erbschaft erhält, dem Anfangsvermögen hinzugerechnet. Daraus ergibt sich, dass lediglich die hälftige Differenz

Die postmortale Vollmacht

Obwohl das Erbe beim Todesfall zwar unverzüglich mit dem Tod des Erblassers auf die Erben übergeht, können diese erst mit der Erteilung des Erbscheins bzw. nach der Testamentseröffnung über das Vermögen des Erblassers

Die Notwendigkeit eines Erbscheins

Auf Antrag eines Erben wird vom Nachlassgericht ein Erbschein erteilt, durch welchen das Erbrecht regelmäßig ausgewiesen wird und der Erbe über den Nachlass verfügen kann. Selbst wenn sich der Erbschein später als unrichtig

Ausschlagung der Erbschaft

Der Erbe sollte immer zunächst einmal prüfen, ob er die Erbschaft annehmen möchte, da ein Erbe immer auch die Schulden des Erblassers übernehmen muss. Das Gefährliche daran ist, dass

Stiefkindadoption

Wenn ein nichteheliches Kind eines verheirateten Elternteils von dessen Ehepartner angenommen wird, spricht man von der so genannten Stiefkindadoption. Erfolgte diese Adoption bis zum 1. Juli 1998,

Erbrecht des adoptierten Kindes

Wenn Kinder in Deutschland nach dem 1. Januar 1977 adoptiert worden sind, beerben sie ihre Adoptiveltern wie eheliche Kinder. Bei Adoptionen außerhalb Deutschlands und bei Adoptionen vor dem 1. Januar 1977 gelten Besonderheiten:

Erbrecht der nichtehelichen Kinder

Seit dem 1. April 1998 sind die nichtehelichen Kinder den ehelichen Kindern gleichgestellt und uneingeschränkt gesetzliche Erben ihres Vaters. Es gibt keine erbrechtlichen Unterschiede mehr. Es gelten jedoch Ausnahmen, die

Das Erbrecht des Ehegatten

Der Ehegatte des Erblassers hat ebenfalls ein gesetzliches Erbrecht. Die Höhe der Erbschaft richtet sich danach, welche Verwandten vorhanden sind. Neben den Erben der ersten Ordnung, also den Abkömmlingen des Erblassers (Kinder bzw. Enkel) erbt der Ehegatte

Wer ist Erbe?

Wenn der Erblasser kein Testament oder einen Erbvertrag erstellt hat, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft, welche in den §§ 1924 ff BGB geregelt ist. Nach diesen Vorschriften steht das gesetzliche Erbrecht den Verwandten des Erblassers zu, wobei es dabei auf die Blutsverwandtschaft ankommt.